Am Dienstag, 5. August 2014 habe ich eine der letzten Laufeinheiten absolviert. Anschliessend habe ich mich in die Behandlung der Sportmedizin St. Anna begeben, um die anhaltenden Schmerzen an der linke Ferse zu überprüfen. Die selben Schmerzen wie Anfangsjahr. Da wurde von meinem Hausarzt ein Fersensporn diagnostiziert. Dieser haben wir versucht mittels Laserbehandlungen zu entfernen. Im Februar habe ich dann trotz leichten Schmerzen das Training für mein grosses Ziel, den Ironman 70.3 in Rapperswil, aufgenommen.

Wie Ihr vermutet, sind die Schmerzen in der Ferse nicht zurück, sondern nach jeder Laufeinheit zeigte mir mein Körper mittels Schmerzen in der Ferse, dass etwas nicht in Ordnung ist. So habe ich das halbe Jahr durchtrainiert, meine persönlichen Ziele erreicht und bin nach dem Zürich Triathlon dann zum Spezialisten.

Der Spezialist, welcher bei der Sportmedizin St. Anna in Luzern arbeitet, hat festgestellt, dass ich kein Fersensporn, sondern Blutgerinnsel im Muskelgewebe der Ferse habe. Diese Blutgerinnsel schmerzen jeweils nach der Laufeinheit und morgen beim aufstehen.

Mittels der Stosswellen-Therapie versuchten wir, diese Blutgerinnsel zu eliminieren. Die Behandlung dauerte mit einem Unterbruch von vier Wochen (WK) insgesamt 12 Wochen.

Seit Ende November ist die Behandlung abgeschlossen und ich konnte wieder mit dem Lauftraining beginnen. Die Schmerzen in der Ferse sind noch nicht komplett weg, aber bedeutend besser. Nun heisst es für mich, meine Füsse gut zu umsorgen und zu pflegen. Da die Füsse während des Tages und insbesondere bei Laufeinheiten die grösste Arbeit leisten, haben diese auch ein spezielles Erholungsprogramm verdient. So gönne ich mir und meinen Füssen drei bis vier Mal die Woche ein Fussbad, trainiere mittels Barfusslaufen und auf den Zehenspitzen gehen die Fussmuskulatur.

Die Füsse sind die wichtigsten Sportgeräte eines Sportlers. Deshalb muss diesen auch eine besondere Aufmerksamkeit geboten werden.